MOTORRADTOUREN UND ALLRADRUNDREISEN IN KAMBODSCHA SEIT 2003

Häufig gestellte Fragen

Wie komme ich zu euch?

Adventure Rider Asia hat seinen Sitz in Kampot, einer Kleinstadt im Südosten von Kambodscha. Die Fahrt von Phnom Penh hier her dauert zwischen 3 und 5 Stunden je nach Transportmittel (Reisebus, Kleinbus oder privates Taxi).

Die meisten unserer Touren starten jedoch in Phnom Penh. Wenn ihr mit dem Flugzeug anreist ist eure erste Station ‚Phnom Penh International Airport‘. Vor dem Flughafen warten jede Menge lizensierte Taxis und Tuk Tuks darauf, euch zu eurem Hotel zu bringen. Dort treffen wir uns später um uns bei einem kühlen Bier kennen zulernen und über unsere geplante Tour zu sprechen.

Welche Ausrüstung muss ich mitbringen zu einer Motorradtour?

Du brauchst nicht deine gesamte Ausrüstung von zu Hause mitzubringen für unsere Enduro-Eintagestouren. Wir haben Helme, Stiefel, Hosen, Shirts, Schutzbrillen, Handschuhe, sowie Ellenbogen-, Knie- und Brustprotektoren zum Verleih hier im Shop. Allerdings können wir nicht garantieren, dass jedes Teil perfekt passt. Falls du eine unübliche Schuhgröße hast ist es besser, die eigenen Stiefel mitzubringen. Falls du keine MX Stiefel hast kannst du auch ein paar stabile, hohe Wanderschuhe anziehen. Wie akzeptieren jedoch keine Halbschuhe oder gar Flip Flops.

Wenn du dich für eine Mehrtagestour entscheidest, solltest du jedoch vorbereitet sein. Es gilt die Regel: Die eigene Ausrüstung passt am besten. Falls du dir neues Equipment zulegst, achte beim Kauf darauf, dass es wirklich gut sitzt. Du wirst es den ganzen Tag und zum Teil unter anstrengenden Bedingungen (Hitze, Staub, Schlamm etc.) tragen. Das gilt insbesondere bei unseren Enduro-Touren. Bei diesen Touren tragen wir MX Stiefel, MX Helme (keine Vollvisierhelme!!), MX Schutzbrillen, MX Handschuhe, MX Hosen and Shirts. Bring bitte keine Motorradjacke mit. Bei den in Kambodscha üblichen Tagestemperaturen von um die 30°C sind diese einfach zu warm und zu schwer. Spar den Platz im Gepäck für anderes.

Um Plastikmüll in Kambodscha zu reduzieren kaufen wir keine kleinen Plastikflaschen für Trinkwasser mehr für unsere Mehrtagestouren. Bitte helft uns dabei und bringt euer eigenes Camel Pack mit auf die Tour. Dieses wird dann aus einem 20 L Kanister Trinkwasser befüllt, welcher mehrere Tage reicht.

​Was muss ich als Brillenträger beachten?

Wir empfehlen bei unseren Geländetouren mit dem Motorrad die Brille unter der MX Schutzbrille zu tragen. Entsprechende Modelle sind im Handel erhältlich. Kontaktlinsen sind keine gute Idee, da beim Motorradfahren im Gelände viel Staub und Schmutz aufgewirbelt wird.

​Brauche ich viel Erfahrung für eine Enduro-Motorradtour in Kambodscha?

 

Nicht unbedingt. Ob Anfänger (Easy), Fortgeschrittener (Medium) oder Könner (Hard). Wir haben Touren für jedes Niveau im Programm.

Easy:

Du brauchst keinerlei Erfahrung im Gelände für eine Tour mit diesem Schwierigkeitsgrad. Du mußt jedoch wissen, wie man Motorrad fährt, inklusive manueller Kupplung und Schaltung. Es wird keinen tiefen Sand und Schlamm oder Flußüberquerungen geben, nur Schotterpisten, einige einfache Trails und Asphalt.

 

Medium:

Du benötigst ein wenig Fahrerfahrung auf Schotterpisten und Trails, im Sand und beim Überqueren flacher Flüsse. Falls möglich übe schon mal ein wenig zu Hause damit du die notwendige Souveränität für eine Enduro-Motorrad-Tour mit diesem Schwierigkeitsgrad hast.

 

Hard:

Dieser Schwierigkeitsgrad ist für Motorradfahrer mit Fahrerfahrung in anspruchsvollem Terrain. Du solltest in der Lage sein, ein Geländemotorrad in tiefem Sand und Schlamm, auf sehr schmalen Pfaden (sogenannten ‚Single Trails‘), über Felsen, an steilen Hängen und durch tiefe Flüsse zu fahren.

Bei Bedarf kann eine Testfahrt organisiert werden um dein Level zu ermitteln und damit du etwas mehr über die Motorräder und das Gelände lernen kannst.

Sollte die von dir gewählte Tour zu schwer oder zu leicht sein, kann das Tourprogramm flexibel deinen Bedürfnissen angepasst werden.

Bitte vergiss nicht:

Bei Adventure Rider Asia machen wir Touren, keine Rennen. Wir fahren als Team und helfen uns gegenseitig in schwierigen Situationen.

​Muss ich ein Erste Hilfe Set oder Medikamente mitnehmen?

Wir führen standardmäßig Erste Hilfe Sets und Medikamente auf unseren Touren mit. Du solltest aber deine persönlichen Medikamente mitbringen. Gerne kannst du natürlich auch eine eigene Erste-Hilfe-Ausstattung mitbringen.

​Haben wir ein Begleitfahrzeug?

Ja, wir nutzen einen Toyota Landcruiser als Begleitfahrzeug für Mehrtagestouren mit Motorrädern im Gelände. Das Begleitfahrzeug ist unsere Verstärkung falls es zu Notsituationen wie Verletzung, Erschöpfung oder Pannen kommt. Es transportiert euer Gepäck, Ausrüstung, Ersatzteile und Werkzeug. Wenn eines unserer Motorräder im Gelände nicht repariert werden kann oder ein ermüdeter oder verletzter Endurofahrer nicht mehr fahren kann, kommt unser Truck zur Hilfe und holt Fahrer und Bike aus dem Dschungel.

Falls eure Reisebegleiter nicht selbst Motorrad fahren wollen aber gerne an euerm Abenteuer teilnehmen möchten, können sie gerne im Landcruiser Platz nehmen.

Bitte beachten:

Das Begleitfahrzeug kann uns nicht auf jeden Trail folgen. Es wird häufig eine andere Route nehmen. Wir treffen es aber tagsüber immer wieder an verabredeten Punkten und Abends an unserer Unterkunft.

Wo schlafen wir?

Unsere Unterkünfte sind Guesthäuser, Hotels, Resorts und gelegentlich sogenannte ‘Homestays‘. Je nachdem wo wir sind, kann die Unterkunft ziemlich schick oder recht einfach sein. Richtig einfach sind vor allem die Homestays. Hier verzichten wir mal für eine Nacht auf den gewohnten Luxus, erleben dafür aber authentisches Kambodscha aus nächster Nähe. Camping machen wir eher weniger. Falls du aber gerne mal im Zelt oder in der Hängematte schlafen möchtest, können wir Übernachtungen an entsprechenden Orten organisieren.​

​Was essen wir?

Das Land der Khmer hat eine vielfältige und abwechslungsreiche Küche mit schmackhaften Speisen wie zum Beispiel Lok Lak, Amok oder Tom Yam Suppe. Wir werden jede Menge Gelegenheit haben, ausgiebig von diesen typisch kambodschanischen Gerichten zu probieren.

 

Wer jedoch auf vertaute Kost nicht verzichten mag, auf den warten in den größeren Städten eine Vielzahl von Restaurants mit westlichem Menü.

 

Gelegentlich haben wir auch Lunch Pakete dabei, um an schönen Orten in der Natur ein Picknick machen zu können.

 

Wer Lust hat auf richtig exotische Leckerbissen, der kann gerne auch mal gebratene Vogelspinne oder frittierten Skorpion probieren.

 

Teil uns bitte mit ob du Vegetarier bist oder Lebensmittelallergien hast.

Wie transportiere ich meine Sachen, wenn wir kein Begleitfahrzeug haben?

Auch bei Mehrtages-Enduro-Touren brauchst du nicht viel mitzunehmen. Alles was du benötigst passt in einen Rucksack. Dein Rucksack sollte nicht größer sein als 45 Liter aber auch nicht zu klein. Es gilt die Regel: Es ist besser einen größeren Rucksack zu haben, der nur halb voll ist als einen kleinen Rucksack, der zu vollgestopft und deshalb unbequem ist. Im Rucksack sollten sich befinden: lange Hosen für Abends, zwei Shirts,  Unterwäsche und ein weiteres paar Motocross-Strümpfe, deine persönlichen Medikamente, Shampoo, Zahnbürste, Mückenspray, Kamera, Ladegerät, Taschenlampe und ein paar Flip Flops.

 

Lass bitte etwas Platz für ein Lunchpaket, dass du eventuell an einzelnen Tagen mitführen wirst.

 

Dein Rucksack sollte ein Fach für eine Trinkblase haben.

 

Bring bitte keine Seitentaschen für das Motorrad mit. Diese können dich beim Fahren in schwierigem Gelände und auf schmalen Dschungelpfaden sehr behindern.

Welche Motorräder fahren wir?

Wir fahren Honda XR250, Honda XR400 und Yamaha WRF 250 bei Enduro-Touren und Honda Africa Twin bei Motorradreisen, bei denen off-road Passagen und Straßenfahrten kombiniert werden. Weitere Information findest du hier.

Was ist mit der Malaria?

Malaria tritt eher in den ländlichen Gebieten Kambodschas auf, seltener oder auch gar nicht in den Städten. Phnom Penh zum Beispiel gilt als malariafrei.

 

Wir raten von einer medikamentösen Vorsorgebehandlung ab, da diese sogenannte Chemoprophylaxe deine Fähigkeit ein Fahrzeug zu führen beeinträchtigen und weitere unerwünschte Nebenwirkungen haben kann.

 

Wichtig ist es, Mückenstiche zu vermeiden! Daher sollte v.a. in den Abendstunden und Nachts Kleidung getragen werden, die den gesamten Körper bedeckt. Lange Hosen, langärmliche Hemden und Socken in möglichst hellen Farben können helfen, Mückenstiche zu verhindern. Außerdem ist es wichtig, Mückenspray mit DEET zu verwenden und Nachts unterm Moskitonetz zu schlafen.

 

Ihr braucht aber keine eigenen Moskitonetze mitzubringen. In kritischen Gebieten sind unsere Unterkünfte immer entsprechend ausgestattet.

 

Bitte beachten:

Diese Informationen sollen nicht das Beratungsgespräch mit deinem Hausarzt bzw. einem Tropenmediziner  ersetzen. Sie dienen lediglich einer Orientierung. Wir empfehlen in jedem Fall eine fachkundige, tropenmedizinische Beratung vor Reiseantritt in Anspruch zu nehmen.

Ist Kambodscha ein sicheres Reiseland?

Ja, ist es. Die Menschen in Kambodscha sind im Normalfall sehr freundlich und immer gerne bereit dem Reisenden zu helfen. Auch für alleinreisende Frauen ist Kambodscha in der Regel ein sicheres Reiseland.

 

Man sollte jedoch einige Regeln beachten:

  • Wertgegenstände wie Schmuck, Gold und Juwelen solltest du besser zu Hause lassen.

  • Benutze wenn möglich den Hotelsafe.

  • Wenn du zu später Stunde ausgehen möchtest, nimm nur soviel Bargeld mit, wie du für den Abend benötigst. Es gibt v.a. in den Städten viele Taschendiebe.

  • Führe keine Fahrzeuge nach Einbruch der Dunkelheit.

  • Verlasse nie die Wege in Gebieten, wo noch Landminen liegen.

  • Vermeide Menschenansammlungen in Zeiten von Wahlen.

  • Folge zu deiner eigenen Sicherheit immer den Weisungen deines Reiseleiters.

  • Benutze deinen gesunden Menschenverstand und vermeide unnötige Risiken.

Wie war das nochmal mit Landminen?

Kambodscha war eines der am stärksten verminten Länder der Welt und in einigen Gegenden liegen immer noch viele Landminen in der Erde. Dein Tourguide weiß genau, welche Gebiete das sind. Wenn wir in diesen Gebieten unterwegs sind, nutzen wir ausschließlich Wege, die auch von der ortsansässigen Bevölkerung tagtäglich benutzt werden und daher sicher sind.

 

Denk immer daran: Folge deinem Guide und verlasse niemals den sicheren Pfad.

Was ist mit den ‘Roten Khmer‘?

Die Herrschaft der Roten Khmer wurde 1979 gestoppt und der darauf folgende Guerillakrieg endete Mitte der neunziger Jahre. Obwohl das Land sich noch immer nicht vollständig erholt hat, spielen die damaligen Ereignisse für die Sicherheit des heutigen Reisenden keine Rolle mehr (abgesehen von Landminen - siehe hierzu den Abschnitt: 'Wie war das nochmal mit Landminen?').

Welche Versicherungen benötige ich?

Für unsere Touren benötigst du eine umfassende Reisekrankenversicherung, welche Kosten für medizinischen Transport, Behandlung und Krankenhausaufenthalt etc. beinhaltet.

 

Bitte suche das Beratungsgespräch mit deinem Versicherungsträger und informiere dich umfassend über die einzelnen Versicherungsleistungen.

Welche Infektionskrankheiten gibt es in Kambodscha?

  • Denguefieber

  • Malaria

  • Cholera

  • Tollwut

  • Typhus

  • HIV und andere Geschlechtskrankheiten

 

Für ausführlichere Informationen wende dich bitte an deinen Hausarzt sowie einen Spezialisten für Reise- und Tropenmedizin.

Wo bekomme ich mein Visum?

Du kannst nach deiner Ankunft direkt am Flughafen dein Touristenvisum (4 Wochen gültig) kaufen. Vergiß nicht hierfür ein paar Passbilder mitzubringen.

 

Außerdem kann ein Visum vor Reiseantritt bei einer kambodschanischen Auslandsvertretung, z. B. der kambodschanischen Botschaft in Berlin erworben werden. Für weitere Informationen klicke hier.

 

Des Weiteren besteht die Möglichkeit vor Reiseantritt ein sogenanntes e-Visum zu beantragen. Der Preis beträgt 30 USD zuzüglich 6 USD Bearbeitungskosten. Die Beantragung erfolgt online beim kambodschanischen Ausenministerium (Ministry of Foreign Affairs). Um einen Antrag zu stellen und für weitere Informationen klicke hier.

 

Bitte Beachten: Die hier gegebenen Informationen und Preise können Änderungen unterliegen.

Welche Währung benötige ich?

Die offizielle Währung in Kambodscha ist der kambodschanische ‘Riel’. Riel brauchst du dir aber nicht extra zu besorgen, da man überall in Kambodscha auch mit US-Dollar bezahlen kann. Versuch möglichst kleine Dollarscheine mitzuführen, da kleinere Geschäfte und Läden bei geringfügigen Transaktionen auf große US-Dollarscheine (>10$) häufig nicht herausgeben können. Auf der Straße ist ein US-Dollar 4000 Riel wert. Um den aktuellen, offiziellen Wechselkurs zu erfahren klicke hier.

 

Du kannst auch Euro mitbringen. Diese kannst du problemlos in US-Dollar tauschen. Wir zeigen dir gerne die besten Orte hierfür. Den aktuellen Wechselkurs findest du hier.

 

In Orten wie Phnom Penh, Siem Reap und Kampot gibt es jede Menge Geldautomaten, wo du mittels Kreditkarte ohne Schwierigkeiten Geld abheben kannst. Selbst auf dem Land wurden schon gelegentlich Geldautomaten gesichtet. Geldautomaten in Kambodscha geben meist US-Dollar, vereinzelt aber auch Riel aus.

Basispaket oder Komplettpaket – Was sollte ich buchen?

Für kleine Gruppen empfehlen wir das Basispaket, da ihr flexibel Unterkunft und Restaurants wählen könnt.

 

Das Komplettpaket ist besser für größere Gruppen geeignet, da von uns alles durchgeplant ist und ihr euch um nichts kümmern braucht.

 

Für weitere Informationen klicke bitte hier für maßgeschneiderte Tourprogramme und hier für unsere festen Touren.

Wie kommunizieren wir?

Unsere Tourguides sprechen fließend Deutsch, Englisch und Khmer oder Englisch und Khmer.

Welche Zeit im Jahr ist am besten für Motorradtouren in Kambodscha geeignet?

Kambodscha hat zwei Jahreszeiten

 

November – Mai (in den Kardamombergen: Januar - April): Trockenzeit

Die überwiegenden Mehrheit aller Straßen, Schotterpisten und Trails sind passierbar. Flussdurchquerungen sind meist möglich und die meisten Gebiete sind zugänglich.  In November, Dezember und Januar kann es ziemlich windig und Abends, Nachts und am frühen Morgen sogar etwas kühl werden. Besonders in Februar, März, April and Mai kann es sehr staubig sein.

 

Juni – Oktober (in den Kardamombergen: Mai - Dezember): Regenzeit

Einige Gebiete sind unzugänglich. Schotterstraßen und Trails werden zu Schlammpisten. Zum Teil sind sie überflutet und damit unpassierbar selbst für Geländemotorräder. Hohe Pegelstände machen Flussdurchquerungen schwierig oder schlichtweg unmöglich. Nichtsdestotrotz kann eine Geländetour besonders in Juni, Juli und August sehr schön sein, da die Natur in dieser Zeit nur so strotzt vor Leben und prallem Grün. Man wird allerdings häufig ziemlich naß. Ab Ende August bis Mitte Oktober ist der Monsun in vollem Gange und Fahrten im Gelände sind schwierig. In dieser Zeit machen wir nur einfache Touren.

 

 

Bitte kontaktiere uns, falls du weitere Fragen hast.

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